Wie funktionieren eigentlich Zuckerwattemaschinen?

Wie funktionieren eigentlich Zuckerwattemaschinen?

 

Vielen geht es wahrscheinlich ähnlich: Mit Zuckerwatte werden Kindheitserinnerungen verbunden, denn auf jedem Jahrmarkt gab es sie und wenn man Glück hatte, erlaubten die Eltern, dass man sich eine überteuerte Portion des süßen Schaums am nächsten Stand holte.

Es gab sie in verschiedenen Farben und wenn man ehrlich ist, sind sie geschmacklich sicherlich kein Highlight. Was aber daran fasziniert sind die Konsistenz und die positive Erinnerung, die mit Zuckerwatte verbunden wird.

Grund genug, sich einmal anzuschauen, wie die Watte überhaupt gemacht wird und welche Möglichkeiten es gibt, Zuckerwatte einfach Zuhause herzustellen.

Funktionsweise

 

Ironischerweise wurde die Zuckerwattemaschine im Jahr 1906 erstmals von einem Zahnarzt auf der Weltausstellung vorgestellt. Das Prinzip ist dabei relativ einfach: In der Maschine wird der Zucker geschmolzen und über Zentrifugalkraft in dünne Fäden gesponnen. Dies passiert, wenn sich der geschmolzene Zucker nach außen bewegt und an der Luft wieder kristallisiert und fest wird. Diese Fäden lassen sich dann ganz einfach mit einem Stäbchen auffangen und zu einer große,n wolkenförmigen Kugel zusammenspinnen.

Der Herstellungsprozess ist einfach, aber nicht minder spannend, denn es macht Spaß, die Zuckerwatt mit dem Stab aufzusammeln, während sich die Maschine bzw. die Zentrifuge im Inneren dreht. Es hat auf viele Menschen sogar eine geradezu hypnotische Wirkung.

 

Maschinen für Zuhause

 

Da das Funktionsprinzip so einfach ist, gibt es mittlerweile auch sehr viele kleine Maschinen für Zuhause. Diese sind sehr handlich und lassen sich dadurch sehr einfach verstauen. Dies hat den großen Vorteil, dass sie nicht viel Platz wegnehmen. Sie sind mit den großen Zuckerwattemaschinen die man vom Jahrmarkt kennt nicht vergleichbar, wenn man vom Prinzip der Herstellung absieht.

 

Auch preislich liegen zwischen beiden Gerätearten Welten. So ist eine kompakte Zuckerwattemaschine für Zuhause bereits ab etwa 20 bis 30 Euro zu haben. Allerdings ist die Verarbeitung dieser Einstiegsmodelle meist nicht ideal, sodass die Maschinen nicht allzu lange halten, wenn man sie regelmäßig nutzt. Falls Sie ernsthaft mit dem Gedanken spielen, hin und wieder Zuckerwatte zu verschiedenen Anlässen herzustellen, sollten Sie sich daher auf jeden Fall eher für ein Mittelklasse-Gerät entscheiden. Aber auch diese gibt es bereits für etwa 50 Euro.


Wie unterscheiden sich die Geräte voneinander?

 

Zuckerwattegeräte gibt es wie Sand am Meer. Obwohl sie alle nach dem gleichen Prinzip arbeiten, gibt es doch große Unterschiede. So unterscheiden sie sich neben dem Preis natürlich in der Verarbeitungsqualität, der Haltbarkeit und den verwendeten Materialien. Auch das Fassungsvermögen – also die maximale Menge an Zuckerwatte die Sie pro Durchgang herstellen können – variiert von Gerät zu Gerät.

Unbedingt sollten Sie beim Kauf auch auf die Reinigung achten, denn die kann durchaus umständlich sein. Wie jeder Hobbykoch weiß: Ist der Zucker erst einmal fest, lässt er sich nicht mehr so leicht entfernen und muss aufgeweicht oder geschmolzen werden. Manche Geräte die keinen Spritzschutz bieten, verteilen zudem eine größere Menge an Zucker im ganzen Raum als man sich vielleicht gewünscht hätte. Auch darauf sollte daher geachtet werden.

 

Fazit

 

Grundsätzlich lohnt sich die Anschaffung für alle, die gelegentlich die fluffige Zuckermasse herstellen möchten. Auch ein sehr günstiges Einstiegsgerät kann sich durchaus lohnen, um ein einmaliges Event daraus zu machen – beispielsweise zum Kindergeburtstag.

Festtagsmenüs – alternative Ideen

Festtagsmenüs – alternative Ideen

 

Viele kennen es: Egal ob zu Ostern, zu Weihnachten, einer Geburtstagsfeier oder anderen Feierlichkeiten. Immer wenn es ans Essen geht und deutlich mehr Menschen als sonst an einem Tisch sitzen und zusammen essen, geht es in die Entscheidungs-Findungsphase, welches Menü zubereitet werden soll.

 

Traditionelle Menüs

Es gibt viele traditionelle Rituale in Deutschland. So essen an Silvester besonders viele Menschen Fondue oder Raclette und an Weihnachten kommt die Gans oder der Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tisch. Allerdings brechen diese traditionellen Menüs mehr und mehr ein und viele suchen nach etwas kreativerem, was aber nicht minder interessant und festtagstauglich ist.

Was macht das Festtagsmenu aus?

Idealerweise handelt es sich um ein Menü, das einzigartig ist, das Essen zelebriert und etwas Besonderes ist. Dadurch erinnert man sich gerne daran zurück und es gibt einen krönenden Abschluss für einen besonderen Tag. Auf der Suche nach Zubereitungsmöglichkeiten die einerseits einfach – denn man will ja nicht den ganzen Tag in der Küche statt bei den Gästen sein – andererseits aber auch etwas einzigartiges und gemeinschaftliches sind, bin ich auf Elektrogrills gestoßen.

 

 

Das interessante daran ist, dass mit bei meiner Recherche und Suche nach einem Elektrogrill Test auch wieder die altbekannten Tisch-Elektrogrills untergekommen sind, die ich zwar aus meiner Kindheit kannte, aber ewig nicht mehr benutzt hatte. Meines Erachtens nach eignet sich dieses Utensil insbesondere in der kälteren Jahreszeit, wenn die Grillsaison längst vorbei ist, denn dadurch wird das Menü automatisch zu einem speziellen Ereignis und es sind alle Gäste bei der Zubereitung direkt beteiligt, ähnlich wie es beim traditionellen Fondue oder Raclette der Fall ist.

Zubereitungsideen

Als ich im Testbericht zu den Elektrogrills sah, wie preiswert bereits gute und empfehlenswerte Modelle sind, entschloss ist mich dazu, gleich zwei zu bestellen, denn wir feierten mit etwa acht Leuten, sodass es mit einem kleinen Grill zu knapp hätte werden können.

Der Vorbereitungsaufwand sollte so gering wie möglich sein, so entschloss ich mich, mit dem Gerät ähnlich umzugehen wie mit einem heißen Stein. Es wurden die Rohzutaten gekauft (Fleisch, Gemüse, Pilze) und in Schälchen aufgeteilt. Dazu gab es Gewürze, einige Fertig-Dips und Beilagen wie Pommes Frites, Kartoffeln und Rosenkohl, was auf einem Stövchen warm gehalten wurde.

Dann konnte jeder nach Belieben direkt am Tisch sein Essen portionsweise zubereiten und wir feierten und zelebrierten die Mahlzeit an sich, sodass es ein rundum gelungener Abend wurde.

Ein paar Hinweise zum Elektrogrill im Allgemeinen

Da ich mich im Vorhinein ausgiebig mit dem Thema befasst hatte fiel mir schnell auf, dass es neben den bekannten Marken auch viele Noname-Hersteller und auch sehr viele extrem günstige Modelle gibt. Allerdings habe ich mich letztendlich für ein gesundes Mittelmaß hinsichtlich des Preises entschieden, denn sehr günstige Modelle sind preisgünstig produziert und man weiß vorher nie, an welcher Stelle hier gespart wurde.

Wenn es die Thermosicherung ist und das Gerät am Abend mehrfach ausfällt, kann es ärgerlich werden. Einige Kunststoffmodelle haben sogar die Angewohnheit, im stundenlangen Dauerbetrieb anzuschmelzen – ebenfalls unappetitlich. Es sollte hier daher nicht am falschen Ende gespart werden, wenn es ein gelungener Abend werden soll.

Was du über den Lago Maggiore (vielleicht) noch nicht wusstest…

Was du über den Lago Maggiore (vielleicht) noch nicht wusstest…

 

 

Viele waren sicherlich schon einmal an dem berühmten italienischen Touristen-Magneten und wissen das eine oder andere über den See. Manche sind der Meinung, der See wäre relative langweilig, aber das stimmt natürlich nicht. Je intensiver man sich mit ihm auseinandersetzt, desto mehr erstaunliche Fakten offenbaren sich, die sicherlich die meisten noch nicht kennen.

Dies habe ich zum Anlass genommen, euch im Folgenden 10 Fakten über den Lago Maggiore aufzuzählen, von denen du sicherlich viele noch nicht kanntest.

1.) Die Einheimischen nennen den Lago Maggiore gar nicht so. Viel geläufiger ist vor Ort die Bezeichnung ‚Lago Verbano

2) Der See ist so geformt, dass er an der schmalsten Stelle gerade einmal zwei Kilometer breit ist (in der Nähe von Arona) und an der breitesten Stelle ganze zwölf Kilometer (in der Nähe von Baveno)

3) Um den See leben acht bekannte Schlangenarten, von denen einige sehr giftig sind, demzufolge ist Vorsicht für Camper geboten!

4) Winston Churchill machte im Jahr 1908 während seiner Hochzeitsreise Rast in Beveno, wo er in der Villa Durazzo residierte, die heute zum beliebten Belle-Epoque-Hotel umgebaut ist.

5) An seiner tiefsten Stelle, zwischen Ghiffa und Porto, ist der See ganze 372 Meter tief.

6) 1935 kamen Italien, Frankreich und Großbritannien in der „Konferenz von Stresa“ im Borromeo-Palast auf der Isola Bella zusammen und beschlossen verschiedene Maßnahmen gegen die Expansionspolitik des Deutschen Reiches. Dadurch hatte der Kurort Stresa eine wichtige internationale politische Bedeutung.

7) Die älteste Frau der Welt lebte bis zum April 2017 in Verbania-Pallanza. Die 1899 geborene Emma Moano, die den Guiness-Buch-Eintrag als älteste Frau der Welt hält, hat scheinbar gesund und vor allem lange am See gelebt.

8) Um den See gibt es mehr als 20 Fledermausarten. Einige von ihnen leben ausschließlich hier und kommen sonst nirgendwo in Europa vor.

9) Im Sommer 1994 nahmen zwei Seelöwen reißaus. Die Zirkustiere Otto und Cäsar vergnügten sich im See und genossen die Auszeit vom Arbeitsalltag.

10) Im Palazzo Borromeo gibt es eine große und bekannte Keramik-, Puppen- und Marionettenausstellung, sodass sich der Besuch der Isola Madre nicht nur für Blumenliebhaber lohnt.